Inhalt der Website: Elegie - Meine Schwester Esther Sasson-Giovanoli verstarb in ihrem 47. Altersjahr viel zu früh und völlig unerwartet am 25. Januar 2006 in ihrer Wahlheimat Israel. Mario Giovanoli schrieb zwischen Februar 2006 und Juni 2007 ein Erinnerungswerk, welches auf sieben ausdrucksstarken, thematisch bezogenen Gedichten meiner Grosstante Maria Lutz-Gantenbein basiert. Während diesem Prozess entstand in mir die Idee einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit einem israelischen Chor und einem schweizerischen Orchester. Geplant sind Konzerte in Chur, Zürich, St. Gallen und Liechtenstein.
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Der «Obergaliläa-Chor» wurde 1978 von Stanley Sperber gegründet und führte ein Jahr später unter seiner Leitung Mendelssohns Oratorium «Elijah» am «Musica Sacra-Festival» in Jerusalem auf. Stanley Sperber bekleidete für zweieinhalb Jahre das Amt als Musikalischer Direktor. Während den folgenden Jahren musizierte der Chor unter den Dirigaten von Aaron Harlap, Veronica Bloomers-Bell und Amir Bernhardt. 1985 übernahm Ron Zarchi die Funktion des Dirigenten.
In seiner bewegten Geschichte trat «The Upper Galilee Choir» mit dem israelischen Rundfunk-Symphonieorchester, dem Haifa-Symphonieorchester, dem Carmel-Barockorchester, dem Yad Harif-Orchester, der Raanana-Sinfonietta und verschiedenen anderen Instrumental-Ensembles aus dem In- und Ausland auf.
Der Chor bestritt diverse Tourneen und nahm u.a. am Chor-Festival in Nancy, Frankreich (1991) und am Festival für Liturgische Musik in Loretto, Italien (1995) teil. Im Jahr 2000 gewannen die Sängerinnen und Sänger aus Obergaliläa die Bronze-Medaille am Palestrina-Chorwettbewerb.
Das Ensemble konzertiert immer wieder in der «Church of the Loaves and Fishes» in Tabgha sowie in der «Dormition Church» in Jerusalem und nimmt regelmässig sowohl an bekannten Festivals für Liturgische Musik in Nazareth, Abu-Gosh und der Festung Yechiam als auch am Kammermusik-Festival in Kfar Blum teil.
Das Repertoire beinhaltet Darbietungen aus Klassik und Moderne, Werke von israelischen Komponisten und auch Bearbeitungen einheimischer Volkslieder, doch die musikalische Priorität liegt auf der Interpretation von Musik aus dem Barock und der Renaissance unter spezieller Berücksichtigung liturgischer Chorwerke.
Zu den a-cappella-Programmen kommen immer wieder unabhängig organisierte Konzerte mit unterschiedlichen Instrumental-Ensembles:
The Upper Galilee Choir setzt sich aus 45 – 50 Sängerinnen und Sängern zusammen, welche überall in Obergaliläa und den Golan-Höhen beheimatet sind. Einige Mitglieder belegen Kurse am Levinsky-Lehrinstitut oder ähnlichen Ausbildungsstätten, viele nehmen regelmässig an Musik-Fortbildungskursen teil und die meisten haben einen Abschluss in Klassischem Gesang.
Der Chor steht bei seinen Auftritten unter der Schirmherrschaft des Kultur-Komittees des Regional-Rates von Obergaliläa.