Inhalt der Website: Elegie - Meine Schwester Esther Sasson-Giovanoli verstarb in ihrem 47. Altersjahr viel zu früh und völlig unerwartet am 25. Januar 2006 in ihrer Wahlheimat Israel. Mario Giovanoli schrieb zwischen Februar 2006 und Juni 2007 ein Erinnerungswerk, welches auf sieben ausdrucksstarken, thematisch bezogenen Gedichten meiner Grosstante Maria Lutz-Gantenbein basiert. Während diesem Prozess entstand in mir die Idee einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit einem israelischen Chor und einem schweizerischen Orchester. Geplant sind Konzerte in Chur, Zürich, St. Gallen und Liechtenstein.
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Als «Bündner Kammerorchester BKO» vom damaligen Dirigenten Christoph Cajöri und einer Gruppe von engagierten Musikerinnen und Musikern aus der Region ins Leben gerufen, hat sich die heutige kammerphilharmonie graubünden einen festen Platz in der Kulturlandschaft des Kantons Graubünden erarbeitet. Das Orchester spielt nicht nur in grossen Sälen und verkehrstechnisch leicht erreichbaren Ortschaften, sondern gibt regelmässig auch Konzerte in grösseren bekannteren und kleineren versteckteren Talschaften und Gemeinden in Graubünden.
Werke von Bündner Komponisten finden immmer wieder Aufnahme in den Programmen und es können Kompositionsaufträge erteilt werden, z.B. das Klarinettenkonzert von Gion Antoni Derungs (uraufgeführt 1989), «quadro stagione» von Mario Giovanoli (uraufgeführt 1993) und im Jubiläumsjahr 1999 Kompositionen von Martin Derungs, Robert Grossmann und David Sontòn-Caflisch, die dem Maler Giovanni Segantini zum 100. Todestag gewidmet waren.
Ein Anliegen des Ensembles ist es, dem Publikum spannende und farbige Programme zu bieten. Neben beliebten und bekannten Werken aus dem klassischen sinfonischen Repertoire und Solokonzerten gibt es immer wieder Ungewohntes, Unkonventionelles: Vivaldi’s vielgespielte «Quattro Stagioni» wurden den Jahreszeiten-Canzoni der Tessiner Sängerin La Lupa gegenübergestellt und im Projekt «Grenzgänge» trafen mit Kompositionen der beiden Bündner Fortunat Frölich und Domenic Janett Orchester, Ländlerkapelle und Freejazz-Ensemble aufeinander. Im Sommer 1995 bot sich dem Bündner Kammerorchester die Gelegenheit, im Rahmen des Jubiläums der Graubündner Kantonalbank mit dem Opern-Programm «La Grande Festa» sowie mit einem Salonmusik-Programm mitzuwirken. Rund 10'000 Bündnerinnen und Bündner erhielten dadurch die Möglichkeit, das BKO «live» zu erleben.
Chorbegleitungen bilden einen wichtigen Bestandteil der Tätigkeit des Orchesters. Neben sakralen Werken trat das Orchester 1997 im Musical «Anatevka» in Laax auf. Opernproduktionen werden zu einem regelmässigen Programmschwerpunkt des BKO. So stand der Sommer 2001 ganz im Zeichen von Mozart’s «Don Giovanni» mit der Schlossoper Haldenstein. 2002 wurde Robert Grossmann’s Thomas Mann-Adaption «Der Zauberberg» uraufgeführt. Im Sommer 2003 stand dann die «Zauberflöte» von Mozart auf dem Programm – eine weitere Produktion der Schlossoper Haldenstein. Mit der «Zauberflöten»-Premiere am 8. August 2003 wird das ehemalige Bündner Kammerorchester als kammerphilharmonie graubünden quasi gereinigt und neu geboren.
Es folgen regelmässige Einladungen an die Tonhalle in Zürich, ans World Music Festival Kerkrade (NL), zum Bad Homburger Kultursommer (D) und an verschiedene Festivals in der Schweiz. Einzelkonzerte in der ganzen Schweiz werden gegeben, welche begeisterte Pressekritiken und Publikumsreaktionen nach sich ziehen.